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lpi1:debugfs

Wiederherstellen einer gelöschten Datei

Das diese Form der Wiederherstellung bei meinen Versuchen geklappt hat ist so lange her, dass ich nicht mehr weiß ob es wirklich jemals funktioniert hat. Sie hat daher keinen praktischen Nutzen, außer dass man etwas über sein Dateisystem lernt.

Wenn Du wirklich in der verzweifelten Situation bist, Dateien auf einem ext2/3/4-Dateisystem wieder herstellen zu müssen, schaue Dir ext4magic an.

mkfs.ext4 /dev/sda2
mkdir /mnt/sda2
mount /dev/sda2 /mnt/sda2
mkdir /mnt/sda2/testdir
dd if=/dev/zero of=/mnt/sda2/testdir/löschmich bs=1M count=5
ls -i /mnt/sda2/testdir/löschmich
rm /mnt/sda2/testdir/löschmich
umount /dev/sda2
debugfs -w /dev/sda2

debugfs:

help
ls
cd testdir
ls
lsdel

TODO: dump ausprobieren

dump <277442> /tmp/wiederda
undel <277442> wiederda

Wenn das - wie erwartet - nicht geklappt hat, dann kann man noch versuchen, dem Inode von Hand einen Namen zu geben. Aber auch das hat ohne die Information, welche Blöcke von der Datei verwendet wurden, wenig Aussicht auf Erfolg

ln <277442> wiederda
mi wiederda
Deletion time    [1439239006] 0
Link count       [0] 1
quit
fsck.ext4 /dev/sda2
mount /mnt/sda2
cat /mnt/sda2/testdir/wiederda
lpi1/debugfs.txt · Zuletzt geändert: 2023/08/04 09:55 von ingo_wichmann