Mögliche Einstellungen sind in der Kerneldokumentation in der Datei ''[[http://kernel.org/doc/Documentation/filesystems/proc.txt|Documentation/filesystems/proc.txt]]'' beschrieben. Hier ein paar Beispiele: === Maximale PID === Maximale PID anzeigen: sysctl kernel.pid_max Aktuelle PID ermitteln: cat & kill 19477 Maximale PID ändern (kleiner als die grade ermittelte): sysctl kernel.pid_max=18000 cat & kill %1 === verbieten, Kernel Module zu laden === sysctl -w 'kernel.modules_disabled = 0' Noch weiter geht der [[lockdown_mode]] === IPv4-Pingantworten ausschalten === (( Defaults in ''/usr/lib/sysctl.d/*'' (CentOS 7) )) net.ipv4.icmp_echo_ignore_all=1 sysctl -p oder net.ipv4.icmp_echo_ignore_all=1 sysctl -p /etc/sysctl.d/test.conf Testen: ping localhost ===== sysrq ===== Wenn das System nicht mehr reagiert ( z.B. überhohe Last, X Absturz ) gibt es als letzte Rettung oft nur die "magischen" Tastenkombinationen aus ALTGr + SysRq + Buchstabe. Wobei "SysRq" die "Druck"-, bzw. "S-Abf"-Taste meint.((Die vollständige Liste der Befehle steht in der Kerneldokumentation in der Datei ''[[https://www.kernel.org/doc/Documentation/admin-guide/sysrq.rst|Documentation/sysrq.txt]]'' )): | Buchstabe | Funktion | | |h|Hilfe zu den SysRq Keys anzeigen|help | |e|Allen Prozessen ( außer init ) das Signal TERM schicken| tErm| |i|Allen Prozessen ( außer init ) das Signal KILL schicken| kIll| |s|Alle gemounteten Dateisysteme syncen| Sync| |u|Alle Dateisysteme umounten| Umount| |b|System _sofort_ rebooten| reBoot| |o|System _sofort_ ausschalten| powerOff| |k|Alle Prozesse dieses Terminals killen| KillTTY| * //Eselsbrücken: BUSTIER// <- (dann allerdings von Hinten nach Vorne) * //SUB// - hektisches Notaus * ''K'' ist sehr nützlich, um die grafische Oberfläche zu beenden. (Ersatz für Ctrl+Alt+Backspace) sysctl -w 'kernel.sysrq=1' Diese Einstellungen rebootfest machen: ''/etc/sysctl.d/kernel.conf'' : kernel.sysrq = 1